Erlebniswelt
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Therapiekonzepte

Typische Beschwerden und alternative Therapiekonzepte:

Bei fast allen organischen Krankheiten, die in Krankenhäusern behandelt werden,  spielen psychosomatische Zusammenhänge zwischen dem seelischen und dem körperlichen Befinden einer Rolle. Seelische Bedingungen stellen eine entscheidende Variable für die Frage dar, wie gesund  oder wie krank der Körper ist.

Es verwundert daher nicht, wenn Techniken, die das seelische Befinden des Menschen nachhaltig verbessern und den Körper zu einer ansonsten ungewohnt  tiefen Ruhe bringen, sich segensreich auf das körperliche Befinden auswirken.

Mehr als dreißig Jahre Forschung, veröffentlicht in mehr als 600  wissenschaftlichen  Fachzeitschriften haben eine Fülle von Ergebnissen über die Wirkungen regelmäßiger Meditation auf die  seelische und körperliche Gesundheit erbracht.

An dieser Stelle wollen  wir einige  Beschwerdebilder aus der Praxis darstellen, bei deren Therapie Patienten durch Meditation unerwartet deutliche positive Resultate  erfuhren.

Neurodermitis

Angst, Panik, Phobie

Migräne & Kopfschmerz

Depression

Magen-Darm-Beschwerden

Partielle Epilepsie

Asthma

Arteriosklerose

Schilddrüsenprobleme

 

Bluthochdruck & Arteriosklerose

 

Schlafstörungen

 

Tinnitus & Hörsturz

 

AD(H)S  Aufmerksamkeitsdefizitsyndro m / Hyperaktivität

 

Neurodermitis

Bei diversen Fällen auch lange  vorbestehender Neurodermitis unterschiedlichen Schweregrades konnte im Zusammenhang mit dem Erlernen der Meditation deutliche Besserung in längerem Zeitraum bis hin zu vollständigem Verschwinden  der Symptome innerhalb weniger Tage beobachtet werden. Die typischen Rötungen wurden schwächer oder verschwanden ganz. Das quälende Jucken, das  unter Stress, Anspannung, Nervosität und  Unruhe in der Regel verstärkt auftritt, beruhigt sich in der Ruhe der Meditation und verschwindet in der Regel nach kurzer Zeit. (Orme-Johnson, 1987)

Mitunter kann  Körperpsychotherapie zusätzlich hilfreich sein, um mit den nächtlich nach dem Zu-Bett-Gehen auftauchenden Juck- und Energieschüben umgehen zu lernen. Die Haut ist ein Kontaktorgan und es ist  sinnvoll für die Betroffenen, sich zudem mit “Übersensibilität im sozialen Kontaktverhalten” (Nähe-Wärme-Zärtlichkeit-Kommunikation) therapeutisch auseinanderzusetzen.

Die  Erfahrung zeigt, dass Neurodermitiker meist problemlos meditieren können und nicht befürchten müssen, dass die Meditation durch das Jucken beeinträchtigt wird.

Migräne und Kopfschmerz

Die Rolle des Serotonin

Der Botenstoff Serotonin spielt eine wichtige Rolle bei Migräne. Seine chemisch exakte Bezeichnung lautet 5-Hydroxytryptamin. Deshalb bezeichnet man  Serotonin häufig mit der Abkürzung 5-HT. Das Serotonin mindert den Schmerz, es verengt die erweiterten Gefäße und hemmt die Entzündung. Bei Beginn des Migräneanfalls steigt der Serotoninspiegel  im Blut deutlich an. Doch es wird sehr rasch abgebaut - der Serotoninspiegel fällt rapide. Als Resultat dessen entfällt die Schutzwirkung des Serotonin vor einer Migräneattacke für einige Zeit.  Wenn es möglich wäre, den Serotoninspiegel kurzfristig zu erhöhen, hätte dies eine günstige Wirkung auf die Migräne.

Transzendentale Meditation führt zu einem Anstieg des Serotonin-Metaboliten 5HIAA infolge einer deutlichen Zunahme des Serotonin - Angebotes im Gehirn.

BUJATTI und RIEDERER fanden einen hochsignifikanten Anstieg des Serotonin - Metaboliten 5-HIAA (5-Hydroxyindolessigsäure) und einen signifikanten Abfall des Adrenalin/   Noradrenalin-Metaboliten VMA (Vanillinmandelsäure) für Meditierende mit durchschnittlicher Praxis von zweieinhalb Jahren. Sie interpretierten dies als das Resultat einer Abnahme phasischer  Aktivierung (arousal) und  einer Zunahme von Ruhe und Erfülltheit ("rest and fulfillment response") im Gegensatz zur "fight and flight response".

Daraus kann der Schluß gezogen werden, daß regelmäßiges Praktizieren der Meditation bei  Migränepatienten zu einer Verschiebung der Neurotransmitter-Balance führt, die der Tendenz zur Migräne entgegenwirkt.

Dies wird durch die vergleichende Untersuchung von D. Orme-Johnson an TM-Meditierenden und Nicht-Meditierenden eindrucksvoll  bestätigt.    Orme-Johnson-Studie      noch mehr zur Dämpfung des Schmerzerlebens durch TM .....  Orme-Johnson-Studie

Stressmanagement

ist darüber hinaus ein wichtiges Thema bei Migräne. Hier werden von Ärzten und Psychologen in der  Regel Entspannungstechniken und Training zum Konfliktmanagement sowie Einüben systematischer Freizeitaktivitäten angeboten. Die Erfahrung zeigt, daß diese in nur  wenigen Fällen   tatsächlich mit der notwendigen Frequenz und Dauer im Alltag ausgeübt werden. Daher ist die Wirkung meist nahe Null.

Um eine dauerhafte Wirkung mit einer Entspannungstechnik zu  erzielen, ist eine regelmäßige, zweimal tägliche Praxis von einer knappen halben Stunde notwendig. Der Prozentsatz derjenigen, die dieser Zielgröße nahekommen, ist nach unseren vergleichenden  Erhebungen bei Praktizierenden der Advaita-Meditation am größten, da diese Technik zum einen völlig anstrengungslos ist und zum anderen für die meisten KlientInnen recht angenehm. Was die Effekte  der Advaita-Meditation anbetrifft, so ist die Beseitigung von und Immunisierung gegenüber Stress geradezu die Domäne dieser Technik, wie die folgenden Beispiele wissenschaftlicher  Veröffentlichungen zeigen. (Beispiel Stressreduktion 1, Beispiel Stressreduktion 2, Beispiel Stressreduktion 3)

Ernährung ist ein weiteres wichtiges Thema: Übergewicht sollte reduziert, Magen- und Darm sollten saniert werden,  die Ernährung sollte vollwertig sein, Heilfasten ist in diesen Fällen angebracht.

Kognitive Verhaltenstherapie

Forschungen des Präsidenten der deutschen  Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft, Prof. Dr. Gerber von der Universität Essen, zeigen, daß Migräne  eine Stoffwechselstörung des Stammhirns ist, infolge deren es zu Überaktivität neigt. Während des Migräneanfalls baut sich die Überaktivität des Stammhirns ab. Während der Migräne ist daher das  EEG normal, vorher hyperaktiv.

Heißhunger, Herzrasen, kalte Hände sind die Vorboten einer Migräne-Attacke. Die folgenden Persönlichkeitsmerkmale sind unter Migränikern deutlich  häufiger vertreten: Überzogen ordentlich und ehrgeizig, übererregt und euphorisch (gehobener Stimmung), was Leistung und Leistungsgüte angeht, im Gegensatz zu Patienten mit Spannungskopfschmerz,  die eher dysphorisch (herabgestimmt) sind.

Diese Migränepatienten neigen also zum phallischen Typus. Hier ist zusätzlich zum Ausüben  der Meditation ein psychologisches Verhaltens- und Einstellungstraining zur Änderung dieser meist in der frühen Kindheit erfolgten Konditionierungen / Programmierungen angezeigt.

Coherent Breathing  Magen-Darm 

Einige Migränekranke erreichten Beschwerdefreiheit oder deutliche Besserung durch kohärentes Atmen. Nach mehreren Atemsitzungen konnten diese Patienten beginnende Migräneanfälle mit Hilfe von ca. 10 bis 15 Minuten selbständig an Ort und Stelle  durchgeführter verbundener Atmung unterbrechen, “wegatmen”. Die Atemtechnik muß mit einem Atemtrainer eingeübt werden und ist danach zu Hause eigenständig durchzuführen.

Links:

www.dmkg.org

 www.kopfschmerzforum.de

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Magen & Darm

Eine Studie des amerikanischen Forschers Orme-Johnson (1987) wies nach, dass Praktizierende der Transzendentalen Meditation 49% weniger Arztkonsultationen wegen Beschwerden im Magen-Darmbereich aufbringen. Die meisten psychosomatisch (“nervös”) bedingten chronischen Magen- und Darmbeschwerden verschwinden innerhalb weniger Monate regelmäßigen Praktizierens der Transzendentalen Meditation.  Magen-Darm           nach oben

Asthma

Mehrere Untersuchungen zeigen einen Nutzen der Transzendentalen Meditation für Asthmatiker (Honsberger et al. 1973 [1], 1973 [2] und Wilson  1975) Asthma           nach oben

Schilddrüse

Als Entspannungstechnik reduziert die Meditation den Grundumsatz deutlich, womit eine überdrehte Schilddrüse beruhigt wird. In vielen Fällen  können daher Schilddrüsenhormone reduziert und dauerhaft abgesetzt werden, wobei Nachkontrollen eine reguläre Schilddrüsenfunktion und reguläre Werte der beteiligten  Hormone TSH, FT3 und FT4 zeigen. (Werner, 1986)   Thyreoidea             nach oben

Schlafstörungen

Als Therapie gegen Schlaflosigkeit verkürzt regelmäßige Meditation die Einschlafzeit. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung an chronisch  schlaflosen Patienten des Forschers Miskiman an der Universität von Alberta in Canada. Die mittlere Einschlafzeit dieser Patienten verkürzte sich von 75 Minuten auf 15 Minuten innerhalb  der ersten Wochen regelmäßiger Meditation.  Schlafstudie     nach oben

Hypertonie & Arteriosklerose

Mehrere Untersuchungen - so von Benson und Wallace (1972), Blackwell et al. (1975), Wallace et al. (1983) - bestätigen den positiven Einfluß  regelmäßiger Meditation bei der Senkung überhöhter Blutdruckwerte. Eine verringerte beta-adrenerge Rezeptorenempfindlichkeit bei Meditierenden mit zwei- bis dreijähriger Praxis (Mills, 1990)  sowie signifikant geringere Serum-Cholesterin-Werte (Cooper, 1979) zeigen die Effektivität regelmäßiger Meditation bei Hypercholesterinämie. Danach kann regelmäßige Meditation überhöhten  Blutdruck reduzieren helfen, Medikamente wie Beta-Blocker einsparen und arteriosklerotischen Prozessen entgegenwirken.

Erst kürzlich belegte eine amerikanische Untersuchung  (Castillo-Richmond et al. 2000)  an afro-amerikanischen Patienten eine signifikante Überlegenheit der TM bei der Behandlung  und Prävention der Arteriosklerose gegenüber konventionellen  Methoden wie Diät oder körperliche Aktivität. Zamarra et al. (1996) zeigten in ihrer achtmonatigen Studie an 21 Patienten mit dokumentierter manifester primärer Koronarinsuffizienz zwölf- bis  achtzehnprozentige Verbesserungen verschiedener medizinischer Indizes der Herzfunktion.

Bedeutend geringere Lipidperoxidkonzentrationen im Serum bei 41 älteren TM-Praktizierenden  (56 – 74 Jahre alt; Ø = 67 Jahre) fanden Schneider und seine Kollegen (1998) im Vergleich mit 23 Probanden einer Kontrollgruppe ohne irgendeine Stresstechnik. 18 Probanden waren  Langzeitmeditierende mit einer Meditationspraxis von durchschnittlich 16.5 Jahren. Es gab keine besonderen Unterschiede zwischen beiden Gruppen hinsichtlich der Lebensgewohnheiten (Ernährung, Rauchen etc.). Hypertonie+Arteriosklerose

Meditation senkt Blutdruck und bessert Insulinresistenz

Mittwoch, 14. Juni 2006:  Eine in den Archives of Internal Medicine (2006;166:1218-1224) publizierte randomisierte kontrollierte Studie über Transzendentale Meditation ergab, dass sich mehrere Parameter des metabolischen Syndroms besserten. Das metabolische Syndrom ist in den letzten Jahren zu einem Synonym für die negativen Folgen der modernen Lebensstils geworden. Es umfasst mehrere kardiale Risiken wie Hypertonie, abdominale Adipositas, Hypercholesterinämie und Insulinresistenz, letzteres die Kombination aus hohen Blutzuckerwerten trotz gesteigerter Insulinausschüttung. In der Transzendentalen Meditationsgruppe kam es in allen drei Parametern zu einer Besserung. Der systolische Blutdruck sank um 3,4 mm Hg, die Insulinresistenz nahm um 0,75 Punkte ab, die Variabilität der Herzfrequenz (respiratorische Arrhythmie) besserte sich um 0,10 Einheiten. ..... Ein Effekt der TM sei unverkennbar. Die Mediziner deuten ihn als Folge der Entspannung. Die Meditation sei eine Möglichkeit den chronischen Stress abzubauen, unter dem viele Menschen leben und der über die Freisetzung von Cortisol und anderer Hormone oder über eine Wirkung auf Neurotransmitter über die Zeit dem kardiovaskulären System Schäden zufüge.   Metabolisches Syndrom          nach oben

Tinnitus und Hörsturz

Die Wirksamkeit einer Tinnitusbehandlung hängt vor allem davon ab, inwiefern der Tinnitus ursächlich  behandelt wird.

Zur Zeit dominiert in der Tinnitusbehandlungsszene eine Fokussierung auf differenzierte Analyse und Reduzierung der körperlichen Symptomatik anstelle einer Auseinandersetzung mit den meist vorwiegend psychischen Ursachen. Es sind weniger die Verhältnisse im Ohr selbst wie z.B. die vermeintlichen Durchblutungsstörungen, die für das Problem verantwortlich sind. Selbst die Fachliteratur konzediert, daß die  routinemäßige  Durchführung des Intensiv-Rituales mit Tropf und Infusion im Krankenhaus  vor allem in einer Hinsicht nützt: Sie zieht den Patienten aus dem Verkehr. Darüber hinaus haben Infusionen oder andere durchblutungsfördernde Maßnahmen bisher praktisch keine für die  Tinnitusbehandlung bedeutsamen Effekte erzielt.

Fachleute beschäftigen sich mit der exakten Bestimmung von Hörschwellen, mit Dezibel-Differenzen, optimalen Maskern, mit  Tinnitus-Fragebögen, diskutieren die Rolle progressiver Muskel-Relaxation (PR) oder Reiki in der Tinnitus-Therapie .... wir stellen Ihnen nun hier ein alternatives und bislang wenig bekanntes  Konzept vor, das einigen Tinnitus-Patienten nachhaltig geholfen hat.

Der Tinnitus-Patient möchte vor allem eines: INNERE STILLE.

Eine ursächliche Tinnitusbehandlung sollte  folgende Bereiche berücksichtigen:

  1. Induzierung der Erfahrung innerer Ruhe
  2. Verringerung von persönlichem Stress
  3. Lockerung gewohnheitsmäßiger muskulärer Verspannungen im Kiefer- / Zungen- / Kaumuskel -/ Nackenbereich - z.B. Zähneknirschen, Zähne zusammenbeißen ...
  4. Auseinandersetzung mit der bei vielen Tinnitusgeplagten vorhandenen Neigung zu Übergewissenhaftigkeit bis hin zu zwanghafter Verbissenheit, mitunter auch überzogenem Anspruchsniveau und  Leistungsehrgeiz (Leistungseuphorie) bei gleichzeitiger Entspannungsunfähigkeit und mangelnder Gelassenheit

Wir verfolgen in der Praxis einen Therapieansatz, der mit seinen drei Säulen einigen Patienten gute  Erfahrungen ermöglicht hat. Diese drei Ansätze sind:

  1. Meditation als Tiefen - Entspannung
  2. Körperpsychotherapie zur Lockerung der psychisch begründeten Körperblockaden im Kiefer- und Nacken-Kopfbereich
  3. Persönlichkeitsanalyse und verhaltenstherapeutische Techniken zur persönlichen Auseinandersetzung mit den Programmen innerer Zwanghaftigkeit, Verbissenheit und / oder  Über-Motiviertheit.

MEDITATION: TM, Achtsamkeit:

Transzendentale Meditation: Meditation beruhigt die Aktivität des Geistes und dadurch die der Sinne,  die Aktivität des Nervensystems und die Aktivität des Körpers.  Wiederholt auftretende Atempausen zeugen von der außerordentlich tiefen Ruhe, die die Meditation erzeugt. In diesem Zustand wird die Wahrnehmung kurzfristig ausgeblendet, das heisst, es wird  nichts mehr wahrgenommen und völlige Stille kehrt ein - als ob ein lärmproduzierendes Radio ganz plötzlich ausgestellt wird.

In diesem physiologischen Zustand  des Reinen (“Transzendentalen”) Bewußtseins bleibt das Bewußtsein als reines Bewußtsein, also ohne Inhalte, erhalten, es hat jedoch keine wie auch immer geartete Wahrnehmung mehr. Dieses  kurzfristige “Wegtauchen”, “Transzendieren” wird von Tinnitus-Patienten als besonders angenehm empfunden, befreit es sie doch kurzfristig von ihrem akustischen Lärm. Zum anderen stellt diese  Stille das Pendant eines physiologisch tiefen Ruhezustandes dar, der natürlicherweise stark muskelrelaxierend und seelisch ausgleichend wirkt.

Die stress-neutralisierende Wirkung  der Meditation wird auf den Stress-Seiten dieser website hinreichend erschöpfend behandelt.

Achtsamkeitsmeditation: Diese Meditationsform führt im Laufe der Übung zu einer Disidentifikation und Distanzierung von innerem und äußerem Stress und von körperlichen Symptomen.

 KÖRPERPSYCHOTHERAPIE

Hier geht es um das regelmäßige Ausüben (etwa dreimal in der Woche zu je 15 Minuten) einiger körperpsychotherapeutischer Übungen,  die gezielt die emotionalen “Verbissenheits”-Blockaden im Zungen-, Kiefern- und Nackenbereich lockern und lösen helfen.

PERSÖNLICHKEITSANALYSE, VERHALTENSTHERAPIE:

Eine Analyse, Bearbeitung und Umstrukturierung alter - meist in der Sozialisation (Kindheit, Jugend) - erworbener Programme ist zusätzlich notwendig, um in der  Persönlichkeitsstruktur vorhandenen ungünstige oder symptomfördernde Einstellungen, emotionale und Verhaltens-Muster zu ändern.    nach oben

Angst, Panik, Phobie

Eppley und Mitarbeiter (1989) nutzten für eine breit angelegte Meta-Analyse der Effektivität verschiedener Relaxationsmethoden in der  Reduktion von Angst die Daten von 109 Studien: Die Ergebnisse lagen für die meisten Relaxationsmethoden vergleichbar außer für die TM-Meditation, die einen signifikant größeren Effekt – etwa das  Zweifache – als die anderen Entspannungs- (PR, Benson, EMG) oder Meditationstechniken (Sanskrit-Mantra Meditation) produzierte. Die Autoren führen die größeren Effekte hypothetisch auf den  geringeren Grad von Anstrengung in der TM im Vergleich mit anderen Techniken zurück.   1        3       nach oben

Depression

In einer mehrjährigen Verlaufsstudie konnte Fehr (2003) zeigen, dass typische Symptome der Depression wie Selbstunsicherheit, Angst,  Missstimmung, Konzentrationsmangel, Minderwertigkeitsgefühle (mangelndes Selbstwertgefühl) durch die Kombination von Meditation und Psychotherapie ohne Medikamente zu einem normalen  ausgeglichenen Befinden gebracht werden konnten. Depression

Bestätigt werden diese Ergebnisse durch die Metaanalyse von 42 Studien von Alexander (1991), in der für Praktizierende der TM ein dreimal größerer  Anstieg der Selbstverwirklichungsindices - “affektive Reife”, “Integrative Perspektive des Selbst und der Welt” und ”robustes Gespür für das SELBST” - im Vergleich zu anderen Formen der  Entspannung oder Meditation festgestellt wurde. (Alexander et al., 1991- 2)    Alexander-Studie      

 Epilepsie

Physiologische Veränderungen während der Transzendentalen Meditation  und epidemiologische Daten zeigen, dass regelmäßiges Ausüben der TM zu einer Reduktion epileptischer Anfälle und zu einer Besserung der Krankheit führt Epilepsie-Studien.

 

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